Wahrnehmung nicht-pharmakologischer Interventionen während der Covid-Pandemie

Abstract

Im Verlauf der Covid-19-Pandemie wurden in Deutschland nicht-pharmakologische Maßnahmen zur Infektionskontrolle entwickelt und implementiert. Dieser Beitrag analysiert die Akzeptanz sowie die Befolgung dieser Maßnahmen durch die deutsche Bevölkerung und untersucht statistisch signifikante Zusammenhänge in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bildungsabschluss. Die zugrundeliegenden Daten wurden in einer qualitativen Befragung im Zeitraum März 2022 bis Mai 2022 erhoben. Die Ergebnisse zeigen drei statistisch signifikante Korrelationen: Die Wahrnehmung der AHA+L+A-Regel (Tragen von Alltagsmasken, Einhalten der Hygiene und Mindestabstands, Lüften, Nutzung der Corona-Warnapp) sowie die Nutzung einer Covid-19-App korrelieren mit dem Bildungsabschluss der Befragten, die Einstellung zur 3G-Regel (Zutrittserlaubnis bei vorhandener vollständiger Impfung, Genesung oder negativer Testung) korreliert mit dem Alter. Diese Ergebnisse können dazu beitragen, gezieltere Strategien zur Kommunikation und Entwicklung von Präventivmaßnahmen für den Bevölkerungsschutz zielgruppenspezifisch zu etablieren

Mehr zum Titel

Titel Wahrnehmung nicht-pharmakologischer Interventionen während der Covid-Pandemie
Medien In: Gollisch, S., Gröner, P. (eds): Ansbacher Kaleidoskop 2024, Festschrift zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. Ute Ambrosius und Prof. Dr. Barbara Hedderich, Shaker Verlag, Düren
Verlag Shaker Verlag
Herausgeber Simon Gollisch, Patrick Gröner / campus_edition Hochschule Ansbach (Hrsg.)
ISBN 978-3-8440-9586-9
Verfasser Annika Bölz, Prof. Dr. Sibylle Gaisser
Seiten 55 - 71
Veröffentlichungsdatum 01.08.2024
Zitation Bölz, Annika; Gaisser, Sibylle (2024): Wahrnehmung nicht-pharmakologischer Interventionen während der Covid-Pandemie. In: Gollisch, S., Gröner, P. (eds): Ansbacher Kaleidoskop 2024, Festschrift zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. Ute Ambrosius und Prof. Dr. Barbara Hedderich, Shaker Verlag, Düren, 55 - 71.