Die Formalisierung spielt in der Digitalisierung eine essentielle Rolle. In diesem Artikel wird der Aspekt der Formalisierung in der digitalen Klangsynthese untersucht. Definitionen der Formalisierung werden dargelegt und gängige Methoden im Prozess der Formalisierung dargestellt. Im Weiteren werden Definitionen von Musik und Klang aus der Sicht von Musikschaffenden benannt und Hintergründe dazu erläutert. Es ergeben sich Kontraste und teilweise Unstimmigkeiten, die zu unzureichenden Klängen und folglich ungenügender Musik in der Sicht der Musikschaffenden führen können. Diese Unstimmigkeiten werden beschrieben und diskutiert. Eine alternative Form des Umgangs mit der Formalisierung in der digitalen Klangsynthese wird gezeigt. Hierbei wird eine Offenheit für die klanggestalterische Intuition erzeugt, indem im Synthesealgorithmus Wesentliches eines Klangs unformalisiert bleibt. Parallele Aspekte der Digitalisierung jenseits der Klangsynthese werden diskutiert.
| Titel | Audiosignalgesteuerte Klangsynthese |
|---|---|
| Medien | In: Ambrosius, U., Gröner, P. (eds): Ansbacher Kaleidoskop 2020, Shaker Verlag, Düren |
| Verlag | Ute Ambrosius und Patrick Gröner |
| ISBN | 978-3-8440-7168-9 |
| Verfasser | Prof. Dr. Cornelius Pöpel |
| Seiten | 308-329 |
| Veröffentlichungsdatum | 30.06.2020 |
| Zitation | Pöpel, Cornelius (2020): Audiosignalgesteuerte Klangsynthese. In: Ambrosius, U., Gröner, P. (eds): Ansbacher Kaleidoskop 2020, Shaker Verlag, Düren, 308-329. |